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Neues bei 356

Down memory lane

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Wenn Bloggern nichts Neues einfällt, haben wir über die Jahre ein Depot von Nostalgieposts angesammelt. 
Die Schuhe sind immer noch wie neu, die Strumpfhose hat trotz emsiger Stopfage das Zeitliche gesegnet.
Und ich bin gerade wieder auf der Suche nach Schuhen - das Drama!

 I have got no news for you, but here's a retro post from back in the day.
Shoes still going strong, but despite dedicated mending the tights are no more. 
Once again, I am shopping for shoes. Not much fun.

November 29, 2011
Dank einer weiteren Zahn-TÜV-Aktion durfte ich gestern keinen Kaffee und drei Tage keinen Alkohol trinken. Ich darf derzeit nur weiches Zeug ohne Kanten essen, damit die nagelneue Zahnlücke nicht beschädigt wird. Davon später.Zur Zeit ist in meinen körperlichen Ersatzteillagern ganz schön was los, gleichzeitig hängt das Mütterlein am Sauerstoff, so dass manchmal eine gewisse Konkurrenz aufkommt, wer denn jetzt das "ältere G'lump" ist von uns beiden.
Zur Belohnung - essen und…

Remembering the King of pasta and porcino

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Die meisten Leute werden heute aufstehen, frühstücken und arbeiten gehen, ohne auch nur einen Gedanken an Antonio Carluccio zu verschwenden. Aber für die von uns, die der Welt des Kochens verfallen sind, geht heute kein Weg an ihm vorbei: die sozialen Medien sind voll davon, dass er gestern gestorben ist. Ich lebte in London von 1976 bis 2001 und bekam den Wandel von kulinarischer Wüste zur Gastropub-Bewegung mit, die dazu führte, dass London - und England - zum  globalen Fressparadies wurden! 

Carluccio hat diese Bewegung zum guten Essen mitgestaltet, er hat bei den Briten eine heiße Pastaliebe entfacht, und sein Name ist  synonym für selbstgesammelte Pilze. Das Schwammerlsuchen war für Engländer nie so eine Leidenschaft wie für die Deutschen, aber inzwischen haben Restaurants, die für Frisches und Lokales stehen, ihre eigenen "forager", also Pilz- und Wildkräutersammler. Außerdem verdanken wir Carluccio via Gennaro Cotaldo auch Jamie Oliver, noch einen der die britischen …

Frisch, hübsch und nachhaltig!

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In  Hanna's Blog habe ich sie damals zum ersten Mal gesehen, dann brachte mir eine liebe Freundin welche mit: die Bienenwachstücher,  mit deren Hilfe man Plastik vermeiden kann. Ich benutze sie zum Bedecken von Flüssigem im Kühlschrank, zum Einwickeln von Teig im Gefrierfach, zum Frischhalten von angeschnittenem Gemüse, zum schützenden Abdecken und und und. Vor allem im Gefrierfach sind sie super, weil eben kein Plastik mit dem Essen in Kontakt kommt.
Man kann sie heiß abwaschen, auch mit einem Tropfen Biospülmittel.

Und hübsch sind sie auch noch.

Danke liebe Tr. aus A. !



Zur Zeit habe ich wenig Platz im Kopf zum Bloggen, schaut rein bei Instagram wenn ihr schnell was sehen möchtet, oder lest gerne auch meine alten Posts von vor einem, zwei, drei.... Jahren.

Ihr könnt in der Suchfunktion jedes noch so obskure Wort eingeben, es wird gefunden.

Bis demnächst!



I recently discovered beeswax wraps to keep food fresh and even freeze it. Highly recommended for wrapping, covering, freezi…

10 Gründe, warum man den Herbst lieben könnte

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- Mais weg! Aussicht ist wieder da!   *** All the corn has been harvested - the view is back - Kreativität breitet sich aus  ***  Eruptions of creativity- Kuchen backen
z.B.  Baisers mit Maronensahne

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bake meringues with chestnut puree



.... und natürlich jetzt viel Apfelkuchen 

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apple tarts are now in season
- Oder einfach Kuchen essen   *** or just eat some cakez.B. von der französischen Patisserie Amandine in Münchner Westend - ins Kaffehaus gehen  *** visit cafés - Küchenexperimente machen  ***   Experiments in the kitchenJapanisches Omelette

Gratin von Süßkartoffeln, Butternutkürbis und Kartoffeln mit in Scheiben geschnittenem Knoblauch, Chili (Pul Biber vom türkischen Laden) und viel Olivenöl *** Sweet Potato, potato and butternut squash gratin with sliced garlic, chili flakes and lashings of olive oil









Dutch baby oder Popovers heißen diese gebackenen Pfannkuchen. Gibt's in süß oder wie hier mit Kräutern
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Meine kleine Welt

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Heuler der Woche: "Mir gefällt der Name Jamaika nicht - das passt nicht zu Deutschland". Wie plump kann man sich durchs populistische Hintertürchen einschleichen? Geht's noch blöder als der S****?(ein Reim der mir spontan einfiel).
Ich würde sehr gerne in einer Welt leben, in der solche Menschen mal ausgiebig Urlaub machen - z.B. in Jamaika, ein bisschen chillen und geheilt wieder in ein buntes, lustiges, gar nicht von Ängsten gebeuteltes Deutschland kommen.
Man kann sich ja nur noch in Utopien retten. Das Kind meiner spanischen Freundin sah einmal einen Stierkampf im Fernsehen, der Stier wurde getötet. Der Bub war völlig entsetzt, als ihm erklärt wurde, dass dies der Zweck des Stierkampfs sei - der Stierkämpfer muss siegen. "En mi pequeño mundo el toro gana", sagte er: „in meiner kleinen Welt siegt der Stier!”


Meine eigene kleine Welt würde ich mir auch gern schöner vorstellen, und ein paar Ideen könnte ich schon beitragen. Mal abgesehen vom Offensichtlichen…

Rumfort de luxe

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Ich liebe den Herbst, jetzt wo er warm und sonnig und lichtdurchflutet ist.
Und ich liebe Pasta. Die letzten Abende habe ich gesellig mit meinem Smartphone auf dem Sofa gelegen und mich auf youTube durch Pasta- und sonstige Nudelrezepte - von Poori bis Momo bis Bao bis Macheroni - durchgeklickt. Erstaunlich, wie überall in der Welt geschickte, erfahrene Frauenhände fantastische Gebilde aus Mehl und Wasser zaubern -  hin und wieder ist auch mal ein Ei dabei, oder eine Prise Hefe. Aber es sind die Formen die ich so mag: Das Krendeln von Teigtaschen und das Formen zieht sich durch alle Kulturen von Nepal bis Kärnten.
Hier ein schönes Krendelbeispiel aus Süditalien!
In Italien wird der Teig um Eisenstangerl gewickelt für Macheroni, mit einem Bleistift gerundet und über ein geriffeltes Brettchen gezogen für Garganelli, und jetzt bin ich gerade scharf auf Strozzapreti und Trofie.
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The glorious late autumn we are having is making me want to cook new things - and the thing I love best i…

Wasserspiele

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Mei, ich wäre ja schon gerne am Meer jetzt, wenn ich die Wellen von Nazaré sehe, die mein Schwesterlein gerade postet. Aber, mei, ich bin halt hier und muss mir meine selbst verschuldete Prekärrente (Grille/Ameise) mit Arbeit versüßen. Und als Süßstoff dient mir, wie so oft, der Steinsee, in den ich mich bis zum letztmöglichen Termin mit Begeisterung stürze. Von Schwimmen kann eigentlich keine Rede mehr sein, gestern waren es 14°C im Wasser, dafür aber draußen wärmende 18°. Und das schöne Gewässer hat so eine Seelenheilkraft!

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Since I can't be by the seaside in Portugal at the moment (for reasons to do with lack of adventurousness and lack of foresight with my pension planning) I am very happy to substitute seaside with lakeside. My lake is particularly beautiful in these late warm, golden autumn days, and I will be jumping into the water for a few days yet. 14°C at the latest count, so jumping in and out is all that is possible. It's so good for the soul!


Nach der sportlic…

Blau-graues Wochenende mit Apfelkuchen

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Der Samstag lud noch zu einem kurzen Spaziergang ein zum Schloss Elkofen, wo das wunderschön gelegene Schlossgasthaus gerade wieder unter neuen Pächtern aufgemacht hat. Ich werde es demnächst mal ausprobieren. Am Sonntag ging dann nur noch langes Ausschlafen, Frühstück im Nachtgewand und ausgedehnte quality time auf dem Sofa. *** On Saturday, a brief walk to the local sights was possible but by Sunday morning a lie-in, breakfast in pyjamas and extended sofa surfing were the only options. (I get very self-conscious about my commas nowadays thanks to 'Eats, shoots and leaves', my bedside reading by the formidable Lynn Truss)
Und natürlich ein köstliches Mittagessen, das ganz unabsichtlich völlig vegan war. Ein geschenkter Kürbis wurde in Spalten geschnitten und im Ofen geröstet, das macht ihn wunderbar karamellig.  Dazu Reis, den ich jetzt nur noch nach  Cescas Anweisung koche: Erst mal gründlich waschen und in sehr viel Wasser schön weich kochen, das Wasser wegschütten. Nix m…

Der Herbst fängt an, Spaß zu machen

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Es ist mal wieder Erntezeit - endlich wieder Äpfel! Unser Spenderbaum trug massenhaft Früchte, im Gegensatz zu vielen Bäumen, die vom späten Frost im Frühjahr überrascht wurden.
Genug bis ins nächste Jahr, schrumpeln sie dann im Keller leise vor sich hin und werden immer süßer je schrumpliger. Ein bisschen wie ich. Mit Hilfe des skeptischen Engländers - er nimmt nur ganz perfekte Äpfel vom Baum, ich hole den Rest - haben wir mehrere Körbe gefüllt. Kaum daheim, machte ich mich über die wurmigsten Exemplare her und kochte Kompott. 
Für das Kompott koche ich nur die Äpfel - ohne alles. Kein Zucker, keine störenden Gewürze, einfach Äpfel. Schmeckt unglaublich gut.

Und im Nullkommanix stand auch eine Tarte Tatin auf dem Tisch, zum traditionellen 4-o'clock-tea.


Aus 100 g Mehl, halb Vollweizen und halb 405 - derzeit meine bevorzugte Mischung - 50 g Butter und 25 g Zucker schnell einen Mürbteig kneten, kühl stellen.
3-4 große Äpfel schälen und in Scheiben schneiden
Eine mittelgroße Form…